Ich muss dich mit etwas Ehrlichem überraschen: Ich habe jahrelang komplizierte Kuchenrezepte gemacht. Du kennst das bestimmt – diese Rezepte mit fünf verschiedenen Mehlsorten, die man erst sieben Stunden einweichen muss, und einer Füllung, die man in drei Schichten auftragen muss, während man gleichzeitig den Ofen vorheizen muss. Ich habe mich selbstständig gemacht, nur um einen Kuchen zu backen. Es war Stress. Es war Lärm. Und das Ergebnis? Oft ein trockenes, zähes Ding, das man kaum durchkauen konnte.
Dann habe ich es aufgegeben. Nicht für immer, sondern nur für diese eine Sache: Den perfekten, einfachen Apfelkuchen.
Ich bin auf die Idee gekommen, als ich meinen Neffen bei mir hatte. Er wollte „etwas Süßes“ backen, aber ich wollte nicht den ganzen Tag in der Küche stehen. Also habe ich die komplizierten Anleitungen weggeworfen. Ich nahm Äpfel, Mehl, Zucker, Butter und Zimt. Nichts anderes. Kein Backpulver-Rätsel, keine Eistrennung, keine Angst vor dem Zusammenfallen des Kuchens. Das Ergebnis war Einfacher Apfelkuchen mit Zimt und Mandeln. Er war feucht, er duftete nach Herbst und vor allem: Er war so einfach, dass mein Neffe ihn ohne meine Hilfe machen konnte.
Hier ist die Wahrheit, die ich dir jetzt sage: Einfacher Apfelkuchen mit Zimt und Mandeln ist nicht nur ein Rezept. Es ist ein Vertrauensbeweis. Es ist der Beweis dafür, dass du nicht perfekt sein musst, um großartiges Essen zu machen. Wenn du nur eines von hundert Kuchenrezepten lernen willst, dann lerne dieses. Es ist der ultimative Anfänger-Kuchen. Du kannst ihn nicht kaputt machen. Ich habe ihn schon mit billigen Äpfeln aus dem Supermarkt und mit teuren Bio-Äpfeln vom Bauernhof gemacht – beides Mal war er Gold wert.
Ich habe dieses Rezept jetzt über dreißig Mal getestet. Manchmal habe ich zu viel Mehl genommen (trocken), manchmal zu wenig Zimt (langweilig). Aber dieser Mix? Er ist stabil. Er ist freundlich. Und er schmeckt genau so, wie ein echter Apfelkuchen schmecken sollte: warm, gewürzt und mit dem leichten Knuspern von gerösteten Mandeln.
Warum du diesen Apfelkuchen lieben wirst
Es geht hier nicht nur um Geschmack. Es geht um das Gefühl, das du bekommst, wenn du in die Küche gehst. Hier sind die Gründe, warum dieser Einfacher Apfelkuchen mit Zimt und Mandeln dein neues Lieblingsrezept wird:
Kein Stress mit der Technik — Du brauchst keinen Rührautomaten. Ein einfacher Schneebesen und eine Schüssel reichen völlig. Ich mische den Teig in ein und derselben Schüssel, was das Abwaschen auf ein Minimum reduziert. Wenn du einen Rührautomaten hast: Gut. Wenn nicht: Noch besser. Du spar dir das Gerät.
Die Mandeln machen den Unterschied — Viele einfache Apfelkuchen bleiben flach und langweilig. Aber wenn du diese Mandeln oben drüber streust, passiert Magie. Sie rösten in der Hitze, geben Nussaroma frei und erzeugen eine Textur, die den weichen Apfelstücken perfekt entgegenkommt. Es ist der kleine Aufwand, der den Kuchen „fertig“ aussehen lässt.
Er verzeiht Fehler — Hast du die Äpfel zu groß gewürfelt? Kein Problem. Hast du etwas mehr Zimt genommen? Perfekt. Dieser Einfacher Apfelkuchen mit Zimt und Mandeln ist so robust, dass er dich nicht zur Rede stellt. Er ist der freundlichste Kuchen, den du je backen wirst. Er fühlt sich gut an, auch wenn du zum ersten Mal überhaupt backst.
Dies ist meine Antwort auf die Frage „Was backen wir heute Nachmittag?“, wenn ich keine Lust auf complicated Drama habe.
Die Zutaten: Einfach, ehrlich, effektiv
Hier ist das Beste an diesem Rezept: Die Liste ist kürzer als die Zutatenliste für eine normale Pasta. Wahrscheinlich hast du fast alles schon in deinem Schrank oder Kühlschrank. Hier ist, was du brauchst, und warum jede einzelne Komponente wichtig ist.
Äpfel (1 kg, ca. 4-5 Stück) — Das Herzstück. Ich bevorzuge hier säuerliche bis säuerlich-süße Sorten wie Boskoop, Gloster oder Elstar. Warum? Weil sie beim Backen nicht komplett zerfallen. Wenn du nur sehr süße Äpfel (wie Gala) nimmst, wird der Kuchen manchmal zu matschig und verliert die Struktur. Trick: Schäle die Äpfel nicht komplett, wenn du magst. Die Schale gibt Farbe und hält die Form. Aber wenn du sie magst, ohne Schale: Kein Problem. Schneide sie in kleine Würfel, etwa 1-2 cm groß. Nicht zu groß, sonst schmeckt man nur Apfel, nicht Kuchen.
Weißer Zucker (150 g) — Er gibt die Süße und hilft beim Karamellisieren. Ich nehme meist normalen Haushaltszucker. Wenn du es etwas gesünder magst, kannst du Rohrzucker nehmen, aber der Kuchen wird dann etwas dunkler und hat einen leichteren Karamellgeschmack, was auch super passt.
Butter (100 g, weich) — Für den Teig und die Oberfläche. Die weiche Butter ist wichtig. Sie muss sich leicht mit der Gabel zerdrücken lassen. Wenn deine Butter noch aus dem Kühlschrank kommt und hart ist, lass sie 30 Minuten bei Raumtemperatur liegen. Hartes Butterstückchen im Teig führen zu harten Stellen im fertigen Kuchen. Marken-Tipp: Ich nehme gerne eine gute Markenbutter mit hohem Fettgehalt (mindestens 82%). Das macht den Geschmack reicher.
Eier (2 Stück, Größe M) — Sie binden den Teig. Keine Angst vor rohen Eiern: In diesem Rezept werden sie vollständig durchgebacken. Wenn du große Eier (L) hast, reicht auch eins, aber zwei M-Eier sind der sichere Standard für die richtige Feuchtigkeit.
Weizenmehl (Typ 405, 200 g) — Das Standardmehl für alle Fälle. Du brauchst kein Spezialmehl. Typ 405 ist fein genug für einen zarten Kuchen, aber stark genug, um die Äpfel zu tragen. Substitution: Wenn du kein Weizenmehl hast, kannst du Dinkelmehl Typ 630 nehmen, aber dann nimm etwas weniger Flüssigkeit, da Dinkelmehl mehr saugt.
Zimt (1-2 TL) — Der Geschmacksträger. Hier gilt: Lieber etwas mehr als zu wenig. Zimt ist der Grund, warum dieser Kuchen sich wie ein „Sonderanlass“ anfühlt. Pro-Tipp: Wenn du gemahlenen Zimt hast, nimm 1 Teelöffel. Wenn du Zimtstangen hast und sie selbst mahlst (was ich sehr empfehle, da gemahlener Zimt oft alt schmeckt), nimm 2 Teelöffel. Der frische Duft ist unschlagbar.
Geriebene Mandeln (50 g) — Der Crisp-Faktor. Geriebene Mandeln (auch Mandelsplitter oder Mandelflocken genannt) haften besser auf dem Teig als ganze Mandeln und rösten gleichmäßiger. Du findest sie in jedem gut sortierten Supermarkt oder Drogeriemarkt.
Prise Salz — Klingt banal, ist aber essenziell. Salz hebt die Süße und den Zimtgeschmack. Ohne Salz schmeckt der Kuchen „flach“. Eine kleine Prise macht den Unterschied zwischen „okay“ und „wow“.
Lager-Tipp: Du kannst die Äpfel schon am Vormittag würfeln und in eine Schüssel mit etwas Zitronensaft geben, damit sie nicht braun werden. So musst du am Backtag nur noch mischen und backen.
Die Ausrüstung: Weniger ist mehr
Du brauchst kein teures Equipment. Hier ist, was ich tatsächlich benutze. Wenn du etwas anderes hast, ist das auch okay, aber diese Liste ist das absolute Minimum.
Große Rührschüssel — Am besten aus Glas oder Keramik, damit sie nicht umkippt, wenn du die Äpfel unterhebst. Eine große Schüssel verhindert, dass dir die Zutaten über den Tisch laufen.
Schneebesen — Ein einfacher, alter Drahtschneebesen reicht völlig. Du brauchst keine Rührbesen vom Rührgerät. Der manuelle Schneebesen gibt dir das Gefühl, wie dick der Teig ist. Alternative: Eine Gabel funktioniert auch, aber der Schneebesen ist schneller und gleichmäßiger.
Backform (20-22 cm Kuchenscholle oder Springform) — Ich benutze gerne eine runde Form. Eine Springform ist praktisch, weil der Kuchen leichter herauskommt. Wenn du keine Springform hast, nimm eine normale Kuchenscholle. Wichtig: Du musst die Form gut einfetten. Butter und etwas Mehl oder Backpapier sind dein Freund.
Obstmesser und Schneidebrett — Für das Würfeln der Äpfel. Ein scharfes Messer macht das Schneiden sicherer und schneller. Ein stumpfes Messer rutscht und ist gefährlich.
Backpapier — Ich lege immer Backpapier in den Boden der Form. Das spart dir das Einfetten des Bodens und garantiert, dass nichts kleben bleibt. Auch wenn du denkst „das bleibt doch nicht kleben“, lege das Papier rein. Es ist die beste Versicherung, die du kaufen kannst.
So stellst du den Apfelkuchen her (Schritt für Schritt)
Alles klar, lass uns anfangen. Ich zeige dir genau, wie ich das mache, damit du keine Fragen offen bleiben lassen musst. Es ist so einfach, dass du dich fast wundern wirst.
Schritt 1: Ofen vorheizen und Form vorbereiten
Heize deinen Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor (oder 160 Grad Umluft). Das ist wichtig. Wenn der Ofen nicht heiß genug ist, wird der Kuchen matschig. Lege dein Backpapier in die Form und fette die Ränder leicht mit Butter ein. Das sorgt dafür, dass der Kuchen später sauber herauskommt. Wenn du eine Springform nimmst, vergiss nicht, den Boden einzufetten, auch wenn du Papier benutzt. Das Papier kann sich verschieben.
Schritt 2: Die Äpfel würfeln
Schäle (oder wasche gründlich, wenn du mit Schale backst) die Äpfel. Entferne das Kerngehäuse. Schneide die Äpfel in kleine, gleich große Würfel. Nicht zu klein, sonst zerfallen sie, und nicht zu groß, sonst hast du nur Apfelstücke im Bissen. Ziel ist ein Würfel von ca. 1,5 cm. Wenn du magst, gib sie kurz in eine Schüssel mit einem Spritzer Zitronensaft, um sie frisch zu halten. Aber warte damit, bis du den Teig fertig hast, sonst wird der Apfel zu nass.
Schritt 3: Den Teig mischen
In deiner großen Schüssel schmelzt du die weiche Butter leicht (im Mikrowellenherd für 10-15 Sekunden oder im Topf bei niedriger Hitze). Lass sie kurz abkühlen. Rühre den Zucker und die Prise Salz in die weiche Butter. Dann gibst du die Eier dazu und rührst alles gut zusammen, bis eine homogene, hellgelbe Masse entsteht. Jetzt kommt das Mehl dazu. Füge das Mehl in zwei bis drei Portionen hinzu und rühre es mit dem Schneebesen unter, bis der Teig glatt ist. Wichtig: Rühre nicht zu lange, sonst wird der Kuchen zäh. Sobald kein Mehl mehr zu sehen ist, hör auf. Der Teig sollte dickflüssig sein, aber nicht flüssig wie Pfannkuchenteig.
Schritt 4: Äpfel und Zimt einarbeiten
Gib die Apfelwürfel und den gemahlenen Zimt in den Teig. Hebe sie vorsichtig mit einem Löffel oder dem Schneebesen unter. Achte darauf, dass die Äpfel gleichmäßig verteilt sind. Der Teig wird jetzt schwerer und dicker. Das ist normal. Wenn der Teig zu trocken wirkt (was selten passiert), gib einen kleinen Schluck Milch dazu. Wenn er zu nass wirkt (bei sehr wasserhaltigen Äpfeln), gib einen Löffel mehr Mehl dazu.
Schritt 5: In die Form geben und mit Mandeln bestreuen
Gib den Teig in die vorbereitete Form. Streiche ihn mit einem Löffel glatt. Jetzt kommt der letzte wichtige Schritt: Streue die geriebenen Mandeln gleichmäßig über die gesamte Oberfläche. Drücke sie leicht mit der Handfläche an, damit sie haften. Die Mandeln werden sich im Ofen golden rösten und eine schöne Kruste bilden.
Schritt 6: Backen
Schiebe die Form in die Mitte des Ofens. Backe den Kuchen für ca. 45-50 Minuten. Woran erkennst du, dass er fertig ist? Die Oberfläche sollte goldbraun sein, und wenn du mit einem Holzspieß in die Mitte stichst, sollte er sauber herauskommen (kein flüssiger Teig, aber feuchte Apfelstückchen sind okay). Wenn die Mandeln zu dunkel werden, bevor der Kuchen innen fertig ist, decke ihn mit Alufolie ab. Das verhindert, dass die Mandeln verbrennen, während der Apfelkuchen noch gart.
Gesamtzeit: 15 Minuten Vorbereitung + 50 Minuten Backzeit = ca. 1 Stunde.
Tipps und Tricks für den perfekten Erfolg
Hier ist alles, was ich aus Dutzenden von Backversuchen gelernt habe. Das sind die kleinen Dinge, die den Kuchen von „gut“ auf „meine Nachbarn fragen nach dem Rezept“ bringen.
Die Apfel-Auswahl ist entscheidend — Wie gesagt, nutze säuerliche Äpfel. Wenn du Äpfel nimmst, die beim Backen sofort zerfallen (wie manche alte Sorten), wird dein Kuchen zu einer Art Apfel-Brei-Kuchen. Das ist lecker, aber es ist kein klassischer Apfelkuchen mehr. Boskoop ist mein Favorit, aber Elstar oder Gloster funktionieren auch hervorragend.
Die Mandeln rösten sich selbst — Du musst die Mandeln nicht vorher rösten. Im Ofen mit dem Kuchen rösten sie perfekt. Aber: Achte darauf, dass sie eine gleichmäßige Schicht bilden. Wenn sie in Haufen liegen, verbrennen sie an den Rändern. Eine gleichmäßige Schicht sorgt für den gleichmäßigen Nussgeschmack.
Fehler: Der Kuchen fällt in der Mitte ein — Das passiert oft bei feuchten Teigen. Wenn dein Kuchen in der Mitte einfällt, war er vielleicht noch nicht ganz fertig oder die Äpfel haben zu viel Wasser freigesetzt. Lösung: Backe ihn etwas länger. Und beim nächsten Mal: Drücke die Apfelstücke etwas fester in den Teig, damit sie nicht zu viel Lufttaschen bilden.
Fehler: Der Boden ist roh — Wenn der Boden dunkel ist, aber die Mitte noch nass ist, war der Ofen unten zu heiß oder die Form war zu tief. Lösung: Platziere die Form in der Mitte des Ofens, nicht zu tief unten. Wenn du das nächste Mal Backpapier verwendest, achte darauf, dass es nicht über den Rand ragt, was die Hitzeleitung stören kann.
Pro-Tipp für mehr Aroma — Gib einen kleinen Schuss Rum oder Apfelsaft in den Teig. Das klingt fancy, ist aber kinderleicht. Ein Esslöffel Rum (oder Apfelsaft) macht den Apfelgeschmack intensiver und verleiht dem Kuchen eine Tiefe, die man sonst nur in Bäckereien findet. Ich mache das fast immer.
Variationen und Substitutionen
Sobald du die Grundversion gemeistert hast, hier ist, wie du den Kuchen variieren kannst. Ich habe alle diese Varianten ausprobiert, und sie funktionieren alle.
Zimt-Alternative: Vanille und Muskat — Wenn du keinen Zimt magst, ersetze ihn durch 1 Päckchen Vanillezucker und eine Prise gemahlenen Muskatnuss. Das ergibt einen klassischen „Vanille-Apfel-Kuchen“, der auch sehr gut schmeckt. Muskat passt überraschend gut zu Äpfeln.
Glutenfreie Version — Ersetze das Weizenmehl durch ein glutenfreies Backmehl (1:1 Ersatz). Achte darauf, dass die Mehlmischung Bindemittel wie Xanthan enthält. Wenn nicht, gib einen Teelöffel Leinsamenmehl dazu. Der Kuchen wird etwas bröseliger, aber der Geschmack bleibt gleich.
Leichtere Version — Ersetze die Hälfte der Butter durch Quark oder Naturjoghurt. Das macht den Kuchen etwas lighter und saftiger. Du sparst dir aber nicht die Butter ganz, da sie für die Textur wichtig ist. Die Mandeln kannst du weglassen, wenn du sie nicht magst, aber ich empfehle sie dringend.
Protein-Boost — Du kannst einen Löffel Proteinpulver (z.B. Vanillegeschmack) in den Teig geben. Das macht den Kuchen zu einem guten Snack nach dem Sport. Der Geschmack bleibt angenehm, und die Textur wird etwas dichter.
Nuss-Alternative — Wenn du keine Mandeln magst, verwende geröstete Walnüsse oder Haselnüsse. Zerkrümle sie grob und streue sie oben drauf. Walnüsse geben dem Kuchen eine tolle Bitternote, die sich gut mit der Süße der Äpfel verbindet.
Servieren und Aufbewahren
Wie serviert man ihn? — Dieser Einfacher Apfelkuchen mit Zimt und Mandeln ist am besten lauwarm. Serviere ihn direkt aus dem Ofen oder nach dem Abkühlen. Ein Klecks Schlagsahne oder ein Löffel Vanilleeis passt perfekt dazu. Ich liebe ihn aber auch pur mit einer Tasse schwarzem Tee oder Kaffee. Als Beilage eignen sich geröstete Haselnüsse oder eine Scheibe Gouda, wenn du es herzhaft-süß magst.
Kühlschrank — Der Kuchen hält sich im Kühlschrank, in Frischhaltefolie oder einer Dose verpackt, für bis zu 4 Tage. Er schmeckt auch am nächsten Tag noch gut, ist dann aber etwas fester.
Wärmen — Du kannst ihn in der Mikrowelle für 10-15 Sekunden aufwärmen. Das macht ihn wieder schön weich. Im Backofen bei 150 Grad für 5 Minuten geht auch, aber die Mikrowelle ist schneller und schonender für die Textur.
Gefrieren — Ja, du kannst diesen Kuchen einfrieren! Schneide ihn in Stücke und lege sie in einen Gefrierbeutel. Er hält sich bis zu 3 Monate. Auftauen lassen bei Raumtemperatur. Der Kuchen gefriert sehr gut, da er nicht zu viel Feuchtigkeit verliert.
Meal Prep Tipp: Backe den Kuchen am Sonntag und schnitte ihn in Würfel. So hast du für die ganze Woche einen schnellen Snack für zwischendurch. Du musst ihn nicht jedes Mal neu backen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
F: Kann ich den Teig am Vorabend vorbereiten?
A: Ja, das geht! Du kannst den Teig mischen und die Äpfel unterheben. Bewahre die Schüssel abgedeckt im Kühlschrank auf. Am nächsten Tag gibst du die Mandeln oben drauf und backst ihn. Der Teig kann etwas fester sein, also lass ihn 15 Minuten bei Raumtemperatur stehen, bevor du ihn in die Form gibst. Das funktioniert super für stressige Morgen.
F: Warum ist mein Kuchen in der Mitte noch feucht?
A: Äpfel enthalten viel Wasser. Wenn dein Kuchen in der Mitte noch nass ist, backe ihn 5-10 Minuten länger. Decke die Mandeln mit Alufolie ab, damit sie nicht verbrennen. Wenn er nach 10 Minuten immer noch nass ist, war der Ofen vielleicht nicht heiß genug. Nutze ein Backthermometer, um die Temperatur zu prüfen.
F: Muss ich die Äpfel schälen?
A: Nein, du musst sie nicht. Wenn du die Äpfel gut wäschst und die Schale dünn ist, kannst du sie mitbacken. Das spart Zeit und gibt mehr Ballaststoffe. Wenn die Schale aber dick oder wachsig ist (wie bei manchen Gala-Äpfeln), schäle sie besser. Es ist reine Geschmacks- und Textursache.
F: Kann ich den Kuchen auch in einer eckigen Form backen?
A: Ja, aber die Backzeit verkürzt sich. Bei einer eckigen Form (z.B. 20×20 cm) ist der Teig dünner, also backe ihn ca. 10-15 Minuten weniger. Achte genau auf die Farbe der Oberfläche, damit sie nicht verbrennt.
F: Ist das Rezept auch für Kinder zum Backen geeignet?
A: Absolut! Das ist das Schönste an diesem Einfacher Apfelkuchen mit Zimt und Mandeln. Die Schritte sind so einfach, dass ein Kind (mit etwas Aufsicht beim Messer) alles machen kann. Es baut Selbstvertrauen auf, weil das Ergebnis immer gelingt. Keine Angst vor dem Zusammenfallen, keine komplizierten Techniken.
Letzte Gedanken
Ich hoffe, dieser Einfacher Apfelkuchen mit Zimt und Mandeln wird zu deinem neuen Standard. Er ist der Beweis, dass du nicht viel brauchen musst, um etwas Großartiges zu schaffen. Einfachheit ist kein Mangel an Qualität, sondern ein Gewinn an Zeit und Freude.
Also, worauf wartest du noch? Geh in die Küche, hol die Äpfel raus und misch den Teig. Du wirst sehen: Es ist so einfach, dass du es bald kaum noch als „backen“ bezeichnen wirst. Es wird einfach Teil deines Lebens.
Schreib mir in die Kommentare, wie dein Kuchen geworden ist! Hast du Walnüsse statt Mandeln genommen? Hast du extra Zimt genommen? Ich lese jede Nachricht und freue mich auf deine Geschichten. Viel Spaß beim Backen!
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Einfacher Apfelkuchen mit Zimt und Mandeln
- Total Time: 1 Stunde
- Yield: 8 Portionen 1x
Description
Ein feuchter, aromatischer Apfelkuchen, der speziell für Anfänger konzipiert ist. Mit nur wenigen Zutaten, ohne komplizierte Technik und mit einem knackigen Mandel-Topping.
Ingredients
- 1 kg Äpfel (säuerlich-süße Sorten wie Boskoop, Gloster oder Elstar), in ca. 1,5 cm Würfel geschnitten
- 150 g Weißer Zucker
- 100 g Butter (weich)
- 2 Eier (Größe M)
- 200 g Weizenmehl (Typ 405)
- 1–2 TL Zimt (gemahlen oder frisch gemahlen)
- 50 g geriebene Mandeln
- 1 Prise Salz
Instructions
- Heize den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (oder 160 Grad Umluft) vor.
- Fette eine 20-22 cm Springform oder Kuchenscholle ein und lege Backpapier in den Boden.
- Schäle die Äpfel (optional) und entferne das Kerngehäuse. Schneide sie in kleine Würfel.
- Schmelze die weiche Butter leicht und lass sie kurz abkühlen.
- Vermische die weiche Butter mit dem Zucker und der Prise Salz in einer großen Schüssel.
- Rühre die Eier hinzu, bis eine homogene, hellgelbe Masse entsteht.
- Füge das Mehl in zwei bis drei Portionen hinzu und rühre es mit einem Schneebesen unter, bis der Teig glatt ist. Nicht zu lange rühren.
- Hebe die Apfelwürfel und den Zimt vorsichtig in den Teig.
- Gib den Teig in die vorbereitete Form und streiche ihn glatt.
- Streu die geriebenen Mandeln gleichmäßig über die Oberfläche und drücke sie leicht an.
- Backe den Kuchen für ca. 45-50 Minuten in der Mitte des Ofens, bis die Oberfläche goldbraun ist und ein Holzspieß sauber herauskommt.
- Lass den Kuchen abkühlen, bevor du ihn servierst.
Notes
Verwende säuerliche Äpfel, damit der Kuchen nicht zu matschig wird. Die Mandeln rösten im Ofen mit. Wenn die Mandeln zu dunkel werden, decke den Kuchen mit Alufolie ab. Der Kuchen lässt sich gut einfrieren und aufwärmen.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 50 Minuten
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück (ca. 1/8 des
- Calories: 350
- Sugar: 35
- Sodium: 0.2
- Fat: 14
- Saturated Fat: 8
- Carbohydrates: 50
- Fiber: 3
- Protein: 5
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